Georges Hausemer
Guy Hoffmann
Sylvie Bisdorff

Luxemburg Kulinarisch

Deutsche Fassung
240 Seiten, 350 Fotos
278 x 320 mm
Leineneinband, Schutzumschlag und Schuber



ISBN 978-2-87954-039-9

98,00 €


Inhalt

"Luxemburg Kulinarisch" ist das erste umfassende Werk über die Geschichte der Luxemburger Kochkunst. Autor Georges Hausemer beschreibt Fastenbräuche und Fressgelage, lässt den Leser in die Kochtöpfe von Bauern und Baronen schauen, lädt ein zu einer kulinarischen Reise quer durch Luxemburg, während der man Anglern, Jägern, Imkern, Bäckern, Winzern, Schnapsbrennern und Biobauern begegnet. Man erfährt, wie die Kartoffel, die "Trüffel des einfachen Mannes", erst nach und nach zur Lieblingsspeise der Luxemburger wurde und wie der berühmte Luxemburgerli des Schweizer Konditors Sprüngli zu seinem Namen kam. Mit Schmunzeln liest man, dass früher Schweinekinnbacken nicht nur dem heiligen Antonius, Schutzpatron der Schweine und Schweinezüchter, geopfert wurden, sondern auch der heiligen Apollina, die bei Zahnschmerzen zuständig war. Eines der kuriosesten Kapitel des Luxemburger Weinanbaus schrieben die Bauern des Öslings, der Luxemburger Ardennen, als sie Ende des 18. Jahrhunderts mit ihrem "Dreimännerwein" die Moselwinzer übertreffen wollten. Diese und viele andere genüssliche Themen behandelt Georges Hausemer in "Luxemburg Kulinarisch". Damit "Luxemburg Kulinarisch" nicht nur Lesegenuss bereitet, ist das Buch mit über 350 Farbfotos illustriert, die von dem preisgekrönten Fotografen Guy Hoffmann speziell für dieses Buch aufgenommen wurden. Außerdem werden zahlreiche historische Bilddokumente veröffentlicht: von den Wirtshäusern aus Holz, die Mitte des 19. Jahrhunderts im luxemburgischen Erzrevier entstanden, bis zu den Bauernhochzeiten um die Jahrhundertwende. Und was wäre ein kulinarisches Buch ohne Rezepte zum Nachkochen! Sylvie Bisdorff, Besitzerin des "Hôtel-Restaurant Bisdorff" in Berdorf, hat über 100 typisch luxemburgische Rezepte zusammengetragen und am eigenen Herd zubereitet, darunter luxemburgische Klassiker wie "Judd mat Gaardebounen", "Fierkesjelli", "Bouneschlupp", "Paschtéit" oder "Friture". Auch die Gerichte aus Großmutters Küche wie "Quidejelli", "Dauf an der Hunnegzooss", "Gréiweschmalz" oder die schon fast anzüglich klingenden "Nonnefäscht" ("Nonnenfürze") werden den Leser überraschen...



Pressestimmen

"Die Größe eines Landes steht in keinem Verhältnis zur Qualität seiner Küche. Es gab Weltreiche, die Gourmets in die Verzweiflung trieben, und es gibt Miniaturstaaten wie Luxemburg, die ihre bedeutendsten Leistungen am Herd vollbringen. Den ganzen Reichtum der Küche des kleinen Landes... beschreibt dieser opulent bebilderte Band, der mehr als nur eine mit Allgemeinplätzen angereicherte Rezeptsammlung ist, sondern eine Sittengeschichte der luxemburgischen Kochkunst…" (Frankfurter Allgemeine Zeitung) "Das Buch gehört nicht nur in jede gute Bibliothek, sondern es müsste eigentlich Bettlektüre für jeden Koch, Bäcker, Feinbäcker oder Traiteur darstellen, der in unserem Lande seinem Handwerk nachgeht." (Luxemburger Wort)




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