INHALT
86 allerkürzeste „melancholische Satiren“ voller Zwischentöne und Widerhaken. Die kondensierten Geschichten handeln von täglichen Sackgassen und Irrläufen, filmreifen Beziehungsdramen, Einsamkeitskollern, Krankenhausrevolten, lächerlichen Karrieren, verrückten Machthabern, geilen Kriegsherren, Naturromantikern, tragischen Versagern, erschöpften Feuerwehrleuten, überforderten Eltern, hochbegabten Kindern, trostlosen Gewinnern, glücklichen Verlierern, kapriziösen Kunststücken eines vom Pech verfolgten Zauberers und schrägen Zwiegesprächen mit einer Philosophin (diese Liste ist nicht vollständig).
Guy Rewenig bezeichnet dieses als sein „letztes Buch“ und seinen „Abschied vom Luxemburger Literaturzirkus“. Die Frage ist nur, ob man ihm glauben soll.